Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertstärke, f.

-stärke, f.,
in der wertphilosophie von der werthöhe unterschieden: dieser (grund) aber liegt darin, dasz die rangordnung der werte überhaupt nicht einfach nach dem prinzip der werthöhe angelegt ist, sondern noch ein zweites bestimmendes moment in sich enthält: die wertstärke oder das wertgewicht Nic. Hartmann ethik (²1935) 543; diese tatsache ist beweisend für den eigenen, autonomen sinn der wertstärke gegenüber der werthöhe, die stärke eines wertes dokumentiert sich eben in der schwere der verfehlung gegen ihn, während seine höhe sich in dem verdienst um seine erfüllung dokumentiert ebda 547. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 494, Z. 45.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertstärke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertst%C3%A4rke>.

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