Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertsteigerung, f.

-steigerung, f.
1) erhöhung des wirtschaftlichen wertes: bei der raschen ... wertsteigerung des städtischen bodens ... lohnt es ... grundstücke nur zu ... erwerben und sie unbenutzt zu lassen hdwb. d. staatsw. (²1898) 4, 804; dass im 12. jahrhundert eine wertsteigerung der rinder ... stattgefunden hat ebda 3, 1084; die geradezu fabelhafte, sprungweise wertsteigerung hat sie zu millionären gemacht, ohne dasz sie einen finger zu rühren brauchten E. v. Hesse-Wartegg zw. Anden u. Amazonas (²1915) 363. 2) in philosophischer fachsprache: an einem jeden gebilde, welches möglicher träger mannigfacher werte ist, läszt sich wertsteigerung in zwei verschiedenen richtungen denken: als einseitige steigerung eines einzigen wertes ... und als vielseitige ausgleichung in gleichzeitiger realisation verschiedener werte Nic. Hartmann ethik (²1935) 280 u. ö.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 494, Z. 57.

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Zitationshilfe
„wertsteigerung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertsteigerung>.

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