Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertzuwachs, wertszuwachs, m.

wert(s)zuwachs, m.,
wertmäsziger zuwachs, wertvermehrung (bes. eines vermögens): ... dass der massen- und werthszuwachs die volle verzinsung des forstwirthschaftlichen kapitals deckt Bernhardt waldeigent. (1872) 3, 302; der wertzuwachs der papiere Saudek dämon Berlin (1907) 68; der konservative vorschlag habe nur den unverdienten wertzuwachs besteuern wollen, während das neue reichsgesetz jeden vermögenszuwachs, sei er verdient oder unverdient, zur steuer heranziehe Köln. zeitg. (aug. 1913) nr. 874; sie (gemeinden) können ... steuern vom wertzuwachs bei der veräuszerung von grundstücken erheben Meiszner verwaltungsrecht (1935) 232; hierzu wertzuwachssteuer, f., 'eine steuer nach dem maszstabe des mehrwertes, den ein gewisses vermögensobjekt zu einem bestimmten zeitpunkt gegenüber einem bestimmten frühern zeitpunkt erlangt hat' v. Bitter hdwb. d. pr. verw. (1906) 2, 794.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 503, Z. 59.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertszuwachs“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertszuwachs>.

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