Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertträger, m.

-träger, m.
1) vom geld, das als mittel zum wertaufbewahren und werttransport dient: das bare geld (wird) ... allgemein als der allein sichere wertträger gesucht und verlangt hdwb. d. staatsw. (²1898) 7, 245; wieder andere behandeln das geld auch als den allgemeinen wertträger und als wertbewahrer Luschin v. Ebengreuth münzk. (²1926) 21. 2) ein (wert-)objekt, dem werte anhaften und eigen sind (zur vorstellung des 'wert-tragens' vgl. die kritik von Heyde wert [1926] 37): werte einer bestimmten art sind immer wesenhaft bezogen auf eine bestimmte art von wertträger; so dingwerte auf dinge, güterwerte überhaupt auf reale substrate (...), lebenswerte auf lebewesen, sittliche werte auf personale subjekte Nic. Hartmann ethik (²1935) 131; unmittelbar gegeben sind vielmehr dem begehrenden bewusztsein die wertträger mitsamt den ihnen anhaftenden wertakzenten, um derentwillen sie begehrt werden ebda 101 u. ö.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 496, Z. 33.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertträger“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/werttr%C3%A4ger>.

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