Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertverhältnis, n.

wertverhältnis, n.,
wertmäsziges verhältnis, die beziehung zwischen verschiedenen werten: diesz führt zu dem gesetze des werthverhältniszes der theile Vischer ästhetik (1846) 3, 27; ueber das werthverhältnisz jener beiden interpretationen zu einander kann ... kein zweifel sein Jhering geist d. röm. rechts (1852) 2, 473; so dasz zwar ... ein festes werthverhältnisz zwischen beiden metallen (gold und silber, als zahlungsmittel) gesetzlich normirt war Mommsen röm. gesch. 2 (⁶1874) 396; auch ohne münzverschlechterung kann eine geldsorte einer andern gegenüber von dem ursprünglichen, vielleicht gesetzlich fixierten wertverhältnisse abgehen hdwb. d. staatsw. (³1909) 1, 51; das 'gute' ist inhaltlich umfassend und setzt die ganze werttafel voraus, nicht nur in ihren materien, sondern auch in deren gegenseitigen wertverhältnissen Nic. Hartmann ethik (²1935) 496 u. ö.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 499, Z. 21.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertverhältnis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertverh%C3%A4ltnis>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)