Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertverlust, m.

-verlust, m.,
verminderung oder wegfall des wertes: sie (die metalle) lassen sich ohne oder mit geringem wertverlust aufbewahren Luschin v. Ebengreuth münzk. (1904) 31; als folgen des grundsatzes, dasz nur ein wertverlust durch die versicherung und zwar nur für den auf diesen wert berechtigten solle ausgeglichen werden dürfen, sind noch zwei punkte anzuführen Manes versicherungslex. (1909) 1066; jede ortsentfremdung eines kunstwerks bedeutet einen wertverlust Dehio kunsthistor. aufs. (1914) 290; der prozesz der ethischen revolution ist ein echter entdeckungsprozesz, echte wertenthüllung, werterschlieszung, freilich auf der anderen seite immer zugleich wertverlust, wertvergessen, wertentschwinden Nic. Hartmann ethik (²1935) 44; der ungeheuere wertverlust, den durch das kriegsgeschehen das individuum als solches erlitten hatte, die achtlosigkeit, mit der heutzutage das leben über den einzelnen hinwegschritt Th. Mann Faustus (1948) 577.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 499, Z. 49.

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Zitationshilfe
„wertverlust“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertverlust>.

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