Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wertvorstellung, f.

wertvorstellung, f.,
vorstellung von wert-sein und wert-seiendem (vgl. wertbegriff): dies einzusehen fordert freilich eine energische befreiung von eingewurzelten und praktisch durchaus berechtigten wertvorstellungen G. Simmel philosophie d. geldes (1900) 50; dasz das geld als werkzeug zum messen der ökonomischen wertvorstellungen des menschen niemals jenen grad der unveränderlichkeit besasz, den etwa ... hohlmasze erlangen können Luschin v. Ebengreuth münzk. (1904) 150; bemüht man sich jedoch, den künstlerischen vorzügen mittelalterlicher bildwerke oder malereien gerecht zu werden, so klingen die worte vielfach hohl ... es verbinden sich mit ihnen wertvorstellungen, die willkürlich auf das mittelalter übertragen werden Dvořák kunstgesch. (1928) 44.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 502, Z. 28.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wertvorstellung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wertvorstellung>.

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