Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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wespel1, m.

¹wespel, m.,
lebhaftes, mit den händen unruhiges kind Martin-Lienhart elsäss. 2, 875. rückbildung aus wespeln wie ⁶wispel teil 14, 2, sp. 735 aus ³wispeln.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 609, Z. 74.

wespel2, m., f., (auch n.)

²wespel, m., f., (auch n.),
wespe. vielleicht ursprünglich nicht diminutiv zu wespe, sondern gleich ¹wespel rückbildung aus wespeln, wie auch wohl gleichbedeutendes ³wispel teil 14, 2, sp. 733 aus ³wispeln abzuleiten ist; dann aber zum diminutiv von wespe umgedeutet. vereinzelt schon frühnhd. belegt: wespel fucus (15. jh., md) Diefenbach gl. 250ᵃ; rettichwasser ist gut welchem die wespeln oder spinnen gestochen hetten H. Brunschwig buch d. rechten kunst zu distilieren (1500) 92ᵃ. in neuerer zeit nur mundartlich neben oder statt gleichbedeutendem wespe bezeugt (zur verbreitung im thüring.-vogtländ. vgl. G. Glück karte 10): wëspel, m., n., f. Martin-Lienhart elsäss. 2, 875; Hasenclever Wermelskirchen 98; wêspel Crecelius Oberhessen 909; wäsbel, f., pl. wäsbelen Christa Trier 216. mit suffix: wespəl(tə), we̜spəl(tə) Leihener Cronenberg 134; wâspəlz Kisch vgl. wb. 243ᵇ. zum inlautenden -chs- s. wespe einleitung: die wechsel Schmeller-Fr. 2, 841; wẹgsl, f. Schatz-F. Tirol 693.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 610, Z. 1.

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Zitationshilfe
„wespel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wespel>.

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