Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wespenschwarm, m.

wespenschwarm, m.:
ein wespenschwarm
an offnen wunden sog aus ihm (einem neger)
den letzten saft
Herder 18, 225 S.;
höchst gefährlich ist es, von einem ganzen wespenschwarm angefallen zu werden Krünitz öcon. encycl. 220 (1854) 26; man rührte gar einen wespenschwarm auf Rosegger schr. I 11, 161. im vergleich von einer angreifenden reiterabteilung: kalmücken, die nun nach art eines wespenschwarms ihre opfer niederstachen Fontane ges. w. (1905) I 1, 524. übertragen von einer schar bissiger satiriker: die einzelnen (verfasser d. dunkelmännerbriefe) traten planmäszig zurück, um ... als namenloser wespenschwarm desto unbequemer zu sein D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 7, 184 oder von wirr durcheinander fliegenden gedanken: weiter schritt das fräulein, wespenschwärme im kopf, keiner klarheit mächtig Steguweit d. törichte jungfrau (1937) 248. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 613, Z. 10.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wespenschwarm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wespenschwarm>.

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