Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westdeutsch, adj.

westdeutsch, adj.
1) in Westdeutschland (im sinne von 1) gelegen, dort lebend, dorthin gehörig: allmälig kam es soweit, dasz man den westdeutschen höfen den vorwurf machte, sie lieszen sich mit den Franzosen zu viel ein L. Häusser gesch. d. zeitalters d. reform. (1879) 37; das grosze deutsche tiefland ..., welches durch die Aller und die mittlere Weser in ein ostdeutsches und ein westdeutsches tiefland gegliedert wird Tromnau lehrb. d. schulgeogr. 2, 3 (1909) 8; die haltung einzelner westdeutscher minister Bismarck ged. u. erinn. (1911) 2, 104; 1757 war er (frh. v. Stein) in Nassau, mitten in der westdeutschen zersplitterung, geboren K. A. v. Müller aufs. u. vortr. (1926) 184. 2) entsprechend Westdeutschland 2 'bundesrepublikanisch': westdeutsche schriftsteller sonntag (10. 11. 1957) 12ᵈ; westdeutsche probleme ebda 12ᵉ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 621, Z. 59.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westdeutsch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westdeutsch>.

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