Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westner, westener, m.

west(e)ner, m.,
westwind. zur bildung vgl. sudener (teil 10, 4, sp. 953). nur vereinzelt in spätmhd. und frühnhd. quellen belegt: fauonius et sui socij dicuntur westener (13./14. jh.) zs. f. dt. wortf. 5, 2; fauonius westner (1466 obd.) Diefenbach nov. gl. 169ᵃ; daz die widerwärtigen wind begegent ainander, als der sudner dem nordner oder der ôstner dem westner Konrad v. Megenberg buch d. natur 80 Pf.; der westenwint oder der westener ebda; dem favonio, das ist westner (1491) Österreicher Columella 1, 206 lit. ver.; vgl. Lexer 3, 802; Fischer schwäb. 6, 729.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 631, Z. 10.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westener“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westener>.

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