Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westerluft, f.

westerluft, f.,
wind aus westen. zur bildung und verbreitung s. wester, adj. 2. im frühesten beleg im sinne von 'westen' (vgl. westenwind):
Ysodorus der reine
sprach: nu sich gein der wester luft!
väterbuch 15 881 Reissenberger.
im eigentlichen sinne:
mich dünkt das wetter nicht so übel, wie es scheint.
s' ist westerluft mit etwas südnordost vereint
Spitteler olymp. frühling (1911) 2, 241;
westerluft westwind Martin-Lienhart Elsasz 1, 570.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 641, Z. 4.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westerluft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westerluft>.

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