Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westersee, f.

westersee, f.
(vgl. mnl. westersee), die heutige Nordsee. gleichbedeutung mit Westsee 1. zufrühest in einer lat. urkunde bezeugt: de orientali mari ad occidentale mare et de occidentali mari ad orientale mare, que maria Osterse et Westerse vulgariter nuncupantur (1241) hans. urkundenb. 1, 307. mnd. belege des 14. u. 15. jhs. s. bei Schiller-Lübben 5, 699 sowie zs. f. dt. wortf. 8, 347. in hd. texte Niederdeutschlands nur vereinzelt eingedrungen:
Störzenbecker sprach sich allzuhandt:
die Westersee ist mir wol bekandt
(1582) bei Kluge seemannsspr. 831.
im 19. jh. mundartlich noch in Schleswig-Holstein erhalten: Westersee Mensing 5, 606.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 641, Z. 16.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westersee“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westersee>.

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