Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westerseite, f.

westerseite, f.,
westseite. vgl. mnl. westerside, dän. vesterside: Rinfranken zuͦ der westersiten d. dt. historienbibeln 622 Merzdorf; van der wester syden so hefft he Bethel (genesis 12, 8) nd. Kölner bibel (1478). in neuerer zeit nur noch in quellen, die der seemannssprache nahestehen: Sevilla (liegt) an der nordcüsten der insul (Jamaika), gegen der westerseiten zu (1673) in: schweiz. id. 7, 1458; ein hoher blauer berg, auff der ostseiten steyl auff, aber an der westerseiten ... herunter gehend Manson, seebuch (1701) 24 oder in küstenmundarten: wēstersir (-sid) strand an der westseite Sylts Möller Sylt 299; de westersied die westliche seite Mensing schlesw.-holst. 5, 605.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 641, Z. 30.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westerseite“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westerseite>.

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