Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westerwälder, m.

westerwälder, m.,
ein besonders im Westerwald üblicher tanz (vgl. zs. f. dt. philol. 26, 206):
bäbst, keyser, künig, bischöff, leyen
der mancher noch nit hat gedacht,
das man den vordantz jm hatt bracht,
das er muͦsz dantzen an dem gzotter
den westerwelder vnd den drotter
S. Brant narrenschiff 83 Zarncke.
mit assimilation l d ˃ ll?:
ich dantz mit dir den denteloren
vnd geb vmbs predigen nit ein heller,
den paduaner, westerweller
Murner v. d. gr. Luther. narren 258 Merker.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 641, Z. 43.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westerwälder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westerw%C3%A4lder>.

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