Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westfront, f.

westfront, f.
1) nach westen gelegene stirnseite z. b. eines gebäudes: die fenster in der westfronte des tempels Rode Vitruvs baukunst (1796) 1, 178 anm., einer festung: das feuer ... erzielte in der westfront eine bresche Alten hdb. f. heer u. fl. (1909) 3, 849, eines berges: zur linken hatte ich die westfront der Übergossenen Alp Barth Kalkalpen (1874) 53. 2) in den weltkriegen 1914—18 und 1939—45 die westliche kampflinie (vgl. westen 2 b β): gegen ende seines mehrtägigen aufenthaltes an der westfront amtl. kr. depeschen (15. 8. 1916); allgemein nahm man ihn für einen offizier, den ein wichtiger auftrag von der westfront in die heimat führte A. Zweig einsetzung e. königs (1950) 229; die ganze riesige westfront O. M. Graf unruhe (1948) 381; der kleine (sohn) stand an der westfront A. Seghers d. toten bleiben jung (1950) 503.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 643, Z. 7.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westfront“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westfront>.

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