Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

westland, n.

westland, n.,
ein gegen westen gelegenes land. vgl. älteres westenland (unter westen 4), westerland (unter wester, adj. 2). 1) allgemein (vgl. westen 2 b α): westland paese occidentale Kramer t.-ital. 2 (1702) 1337ᵇ; massen denn auch der letztere könig ... diese ankunfft seiner voreltern aus entfernten westländern ... erzehlet hat Lohenstein Arminius (1689) 1, 124ᵇ. 2) besonders (vgl. westen 2 b β) vom westlichen teil d. römischen reiches: Maximinianus in westlanden macht erstlich fried in Franckreich Menius chron. Carionis (1562) 2, 91ᵃ. von Amerika: ja, es kam ihnen lächerlich vor, dasz die westländer ... etwas von denen wahren, so ihnen Colombo versprache, hervorbringen solten Krämer leben u. tapffere thaten (1681) 6. vom abendland: (Saadi) gelangt ... als gefangener der kreuzfahrer ins westland Göthe I 7, 61 W.; wissen sie, junger abendländer ..., man spielt hier (beim schach) nicht mit brett und schritt und sprung, wie in den westländern Tieck schr. (1828) 17, 194; das werk eines weisen, der ... als gesandter das ferne Indien und die westländer durchreisete Ritter erdkde (1822) teil 4, 684. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 644, Z. 55.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„westland“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/westland>.

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