Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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wetsch1, m.

¹wetsch, m.,
gaunersprachlich 'büttel, schütz' Grolmann spitzbubenspr. (1822) 75; Train chochemer loschen 135; 'scharfrichterknecht' wb. d. diebsspr. (1854) 80; eisenmeistersgehilfe, gefängniswärtergehilfe Ostwald rinnsteinspr. 167; gerichtsdiener Unger-Khull steir. 622; amtsdiener Kluge rotwelsch 1, 337; Fischer schwäb. 6, 3408 belegt das wort im sinne von 'büttel' aus der mitte des 18. jhs. und vergleicht zigeunersprachliches wescheskero 'jäger, förster' (zu zig. wēs̆ 'wald'), s. auch ebda 6, 732 u. S. A. Wolf wb. d. rotw. (1956) nr. 6184.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 658, Z. 8.

wetsch2, m.

²wetsch, m.,
zu watz, wetz 'eber' s. teil 13, sp. 2606:
Lucidor irrt mit gedancken
hier und dar um lauter krancken (als arzt) ...
alsdenn soll er die erhalten
die vor (vorher) gänse lieszen walten
und bey wilder wetschen trachten
sich zum tügen (tüchtig) lustig machten
Gryphius lyr. ged. 546 Palm.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 658, Z. 18.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetsch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetsch>.

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