Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetteiferung, f.

-eiferung, f.:
l'émulation, la concurrence, la rivalité Schwan nouv. dict. (1783) 2, 1040ᵇ. wie wetteifern 1: wir leben ... in einem regen, sich drängenden gewühl von widersprüchen und wetteiferungen Gutzkow ges. w. (1872) 10, 106. wie wetteifern 2: die fugen (waren) schnelles, rasches, gauklendes gejag von buben, und nicht wetteiferung und nachahmung des himmlischen freudengesangs Schubart leben 1 (1791) 265; wie wetteifern 3: so bestreben sich jene, mit rühmlicher wetteiferung ihre angeborne würde durch die glänzendsten verdienste zu erhöhen Göthe I 8, 35 W.; es ist dieses im Karlsbade bei reichen und vornehmen personen um so mehr ein gegenstand der wetteiferung, als es zum guten tone gehört, bei allen zusammenkünften ohne uniformen und orden zu erscheinen Vollhann lebensbilder (1826) 1, 116.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 690, Z. 9.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetteiferung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetteiferung>.

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