Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettpferd, wettepferd, n.

wett(e)pferd, n.
1) als pfand gesetztes pferd: van wedde perden. welich man de in pert vorit op den helewech tho vorcopene also vor en pant, wey dar mest umme budet dey zal dat pert behalden (14. jh.) Dortmunder statut. 65 Frensd. 2) pferd, auf das beim wettrennen wetten abgeschlossen werden: oder ich will euch anfeuern, dasz eure beine sich bewegen wie ein wettepferd Töpfer ges. dram. w. (1873) 3, 289; die renner auf den musenpferden werden, wie es scheint, wie die englischen auf wettpferden hungrig erhalten und dadurch leicht gemacht Jean Paul w. 19, 32 Hempel; wer sich ein bild der kunstgerechten erziehung der wettpferde machen will neues rhein. convers.-lex. (1830) 12, 284.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 786, Z. 65.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wettepferd“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettepferd>.

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