Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetteränderung, f.

-änderung, f.,
wetterwechsel: im Berner Kanderthale glauben die bauern, so oft ein weiszes sturmgewölk am himmel heraufzieht und eine wetteränderung ankündigt, darin erblicke man eine more mit ihren jungen Laistner nebelsagen (1879) 272. übertragen (vgl. wetter II B 9): (sie) spuͤhren doch keine huͤlfe und wetteränderung Jesuiter rahtsstube (1684) 96; da wurde wieder wetteränderung ausgerufen, es hiesz: es kömmt wieder auf's alte, das verhältnisz mit der hohen geistlichkeit und dem minister ist leider wieder hergestellt Görres ges. br. (1858) 3, 588. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 715, Z. 49.

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wettermännlein widerprellen
Zitationshilfe
„wetteränderung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetter%C3%A4nderung>.

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