Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterbach, m.

wetterbach, m.;
ein von gewitterregen entstandener oder angeschwollener bach Campe 5 (1811) 692:
jene gewaltigen wetterbäche,
aus des hagels unendlichen schloszen,
aus den wolkenbrüchen zusammen gefloszen,
kommen finster gerauscht und geschoszen
Schiller 14, 24 G.;
der sommer war nun bald zu ende; ich fühlte schon die düstern regentage und das pfeifen der winde und tosen der wetterbäche zum voraus Hölderlin s. w. 2, 111 Hell.; alsbald steigt der weg an, steil in einem graben, den der wetterbach ausgewaschen hat Waggerl mütter (1935) 193. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 716, Z. 27.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterbach“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterbach>.

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