Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterbalg, m.

-balg, m.,
1) blasebalg zur ventilation der gruben: der wetterbalg, der boͤse wetter vsz dem schacht durch lotten zeihet oder guͦts dardurch hinein brengt Agricola de re metallica (1561) index Y 3; vgl. auch: folles spiritales wetter blaszbaͤlg Martin Ruland lex. alchem. (1612) 222. 2) scherzhaft tadelnd von einem kinde (vgl. balg, teil 1, sp. 1086): seht den kleinen wetterbalg von einem jungen: er quästet, er cujonirt, er belagert und brandschatzt, er ärgert und entzückt seine mutter B. Goltz naturgesch. d. frauen (1904) 105. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 716, Z. 39.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterbalg“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterbalg>.

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