Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterblitz, wetterblix, m.

wetterblitz, -blix, m.,
verstärkend-tautologisch für 'blitz': ignis nubes rumpens, flamma coelestis Stieler stammb. (1691) 198; Apollo hat die harpffen erfunden und die kunst der ertznei erdacht, die darnach sein bruder Esculapius erweitert hat, der auch mit wetterplitzen vergienge G. Alt buch d. cronicken (1493) 28ᵃ;
durch wetterblitz entstehn auch öfters starke regen,
die das, was reifen soll, auf äckern niederlegen
G. E. Scheibel witterungen (1752) 111;
er (gott) hat euch aufgeweckt in der morgensonne, er hat euch geschlagen im wetterblitz Rosegger schr. (1895) I 7, 343. bildlich: muͦsten sy doch stetigklichen fechten wider daz wolgefallen ir selber, denn wenn sy wolten ... betten ..., zehand kam der wetterblix vnd hinderschluͦg sy Keisersberg seelenparadisz (1510) 13ᵃ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 718, Z. 16.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterblitz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterblitz>.

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