Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterblume, f.

-blume, f.
1) farbige atmosphärische erscheinung: gemeiniglich bedeutet er (der regenbogen) unstete wetter, drum nennen ihn die dorffleute wetterblumen (vor 1600) Herberger Jesus Sirach (1698) 600ᵃ; den 21. jan. gieng die sonne mit einer ungewöhnlichen reflexion unter, indem oben ... ein hoher weisser strahl sich aufthürmte, und zu beyden seiten bogenabschnitte ... sich präsentirten (am rande:) wetterblumen Lehmann hist. schaupl. (1699) 360. 2) pflanzenname; carlina acaulis L. Fischer schwäb. 6, 738 (Marzell pflanzenn. 1, 842); cardamine pratensis L., ebda u. Marzell 1, 814; anagallis arvensis L. Marzell 1, 255. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 718, Z. 38.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterblume“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterblume>.

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