Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterbrauen, n.

-brauen, n.,
wettermachen (in mythologischem sinne): er fand sie (die welt) nicht ... mit brettern vernagelt, durch deren fugen man die heiligen engel mit wetterbrauen ... beschäftigt sieht br. Grimm kinder- u. hausmärchen (1812) 1, anh. XXI. bildlich für tosendes unwetter: im wetterbrauen sah man sie (die felsblöcke) ihre rasche tötliche bahn ziehen, durch die pausen des neu erwachenden sturmes hörte man ihr unheilverkündendes prasseln und kollern Stratz d. weisze tod (1897) 189. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 719, Z. 1.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterbrauen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterbrauen>.

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