Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterbraun, adj.

-braun, adj.,
von der hautfarbe, insbesondere der gesichtsfarbe; 'durch luft und sonne gebräunt': madame Barbe war ... hartsehnig, wetterbraun L. v. François fr. Erdmuthens zwillingssöhne 277 inselverl.; und dann klang wohl froher zecherlärm im gaden unter dem wetterbraunen völklein Stieler natur- u. lebensbilder a. d. Alpen (1886) 97; der schiffer ... wandte sein wetterbraunes gesicht der dame zu Storm s. w. (1899) 4, 6; (kapitän Langloff) konnte ohne augenschmerzen mitten in die sonne sehen. sein wetterbraunes gesicht legte sich dabei in viele falten und fältchen Kluge Kortüm (1938) 478. von gebäuden und gebä udeteilen: die sonnen- und wetterbraune farbe der hundertjährigen bauernhäuser Rosegger wildlinge (1906) 396;
o alpenros auf moosger halde,
und wetterbraunes sennendach!
Felix Dahn ged. (1908) 122;
der kirchspielskrug mit seinem alten wetterbraunen strohdach Storm s. w. (1899) 5, 277. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 719, Z. 10.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterbraun“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterbraun>.

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