Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterbube, m.

-bube, m.,
scherzhaft-kosende schelte: dass du dein lebenlang hier liegen müsstest, du wetterbube Meissner Alcibiades (1781) 1, 70;
die wetterbuben die ich hasse
sie kommen mir doch gar zu lieblich vor!
Göthe I 15, 323 W.
dazu das diminutivum:
folge so dir immer, wie sich's wölken mag,
heitrer sonnenschimmer, dir zum eignen tag!
trotz dem wetterbübchen geh's dir jungem blut,
tochter, freundin, liebchen, wie du's werth bist, gut!
Göthe I 4, 238 W.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 719, Z. 46.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterbube“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterbube>.

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