Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterbusch, m.

-busch, m.,
eigenthümliche miszbildung der jungen triebe des nadelholzes, seltener des laubholzes und der obstbäume, wobei durch vervielfältigung der knospen eine menge dünner äste ein dichtes gewirre geben Krünitz öcon. encycl. 238 (1856) 521: möchte ... in obacht zu nehmen sein, dasz weder vieh noch wildpret ihn (den anwuchs) in der zarten jugend verletzen, denn in diesem fall dürften nichts anders als kröpfe und wetterbüsche gezogen werden C. v. Lengefeld nadelhölzer (1762) 14. dazu die ableitung wetterbüschlicht: massen sie (die bäume) dann wegen des von nordost herstreichenden sturmwetters gantz rauhe, struppicht und höckericht aussehen, und die wetterbüschlichten gipfel und vom wind gebogene verkröpelte äste gegen südost neigen Chr. Lehmann Oberertzgebirge (1699) 38.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 719, Z. 74.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterbusch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterbusch>.

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