Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterchen, n.

wetterchen, n.,
wird in der tändelnden sprache von recht gutem (wetter) oder schlimmern gebrauche Rüdiger sprachkde (1782) 2, 130: meine frau wollte ein bischen (wäsche) trocknen, aber das wetterchen ist nicht darnach, wir werden wohl auf den boden hengen müssen portraits (1779) 218; es ist nur ein lindes wetterchen, was brausend durch die schwuͤle dahinfährt Casper karfunkelweihe (1818) 26; das wetterchen ist vorbei und die sonne lacht Töpfer dram. w. (1873) 1, 71. als ausruf (vgl. wetter IV 3): poz wetterchen, das wird ein schlimmer weg zu finden seyn Shakespeare 4 (1799) 38.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 720, Z. 14.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterchen>.

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