Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterdampf, m.

-dampf, m.,
explosives grubengas: wird ... eines besondern dunstes gedacht, der sich am lichte gleich entzündet und einen schlag wie die kriegsgeschütze giebt ... daher die bergleute für selbigem wetterdampffe sich aufs beste in acht nehmen müssen Francisci lufftkreis (1680) 1226. dichterisch vom nebel:
der trübe wetterdampff musz endlich doch verschwinden,
wann sonnen breiten aus ihr goldnes gnadenheil
Männling pœt. blumengarten (1717) 367.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 721, Z. 26.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterdampf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterdampf>.

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