Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterdeutung, f.

-deutung, f.,
abergläubische ausdeutung des wetters: das fundament, darauff diese wetterdeutung gebawet, ist das der christag den jenner ... bedeute P. Krüger cupediae astrosoph. (1631) B 2ᵃ; aber, mit ihrer (der heiden) wetterdeutung, hatte es gar eine andre, und gantz aberglaubische beschaffenheit Francisci lufftkreis (1680) 1288; wetterdeutung aus den 12 nächten Chr. Wolff absichten d. natürl. dinge (1724) reg.;
ihr mit eurer dummen zeitung,
priesterfehd und wetterdeutung
lernt vernunft
J. H. Voss s. ged. (1802) 4, 78.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 721, Z. 40.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterdeutung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterdeutung>.

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