Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterdunkel, adj.

-dunkel, adj.,
durch wetterwolken verdunkelt: ein schwarm empörter neger überfiel, von wetterdunkler mitternacht begünstigt, das haus der göttin Geibel Sophonisbe (1870) 3. ungewöhnlich: und kehrte sich dem steinernen weibe zu (einer brunnenfigur), das aus wetterdunklen augenhöhlen schwermütig auf ihn herabsah Carossa d. arzt Gion (1931) 45. wie wetterbraun: die ... dunkeln augen paszten wohl in die wetterdunkeln züge E. Zahn helden d. alltags (1906) 187. substantivisch:
wie wenn durch tiefes wetterdunkel jäh
herab ein heller glanz aufstrahlt
Keller-Schleidheim Athenais (1827) 46;
schnell wechselnd, bald
wie wetterdunkel, bald wie hohe tagesglut zieht's
ihm übers antlitz hin
Schack ges. w. (1897) 5, 23;
der flutberg hatte den weiszen strand erreicht, der in dem wetterdunkel ganz fahl dalag W. v. Scholz erz. (1924) 52. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 721, Z. 72.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterdunkel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterdunkel>.

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