Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterecke, f.

-ecke, f.,
himmelsrichtung, aus der die unwetter kommen; meist übertragen: so denke ich, wirds auch diesmal nicht ganz so arg werden, als es sich in der wetterecke gegen das arme Deutschland zusammenzieht (1863) G. Freytag u. herzog Ernst in: briefw. 370 Tempeltey; man ahnte etwas von dem kampf ums dasein, der in der sturmbewegten gelehrtenrepublik und um ihre gefürchtetste wetterecke, die archäologie, tobt G. Lang von Rom nach Sardes (²1900) 158; am 16. februar beginnen in der Champagne, die schon seit monaten eine wetterecke ist, ... französische angriffe quelle a. d. j. 1929. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 722, Z. 15.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterecke“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterecke>.

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