Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterfähnlein, n.

-fähnlein, n.,
dim. zum vorigen: petalum wetterfaͤnlein Stieler stammb. (1691) 749; zu jener zeit leuchteten die rothen ziegeldächer und verguldeten wetterfähnlein noch weit ... durch das thal Gaudy s. w. (1844) 3, 85;
es sass ein mann gefangen
auf einem hohen thurm,
die wetterfähnlein klangen
gar seltsam in den sturm
Eichendorff s. w. (1864) 1, 365.
anderer bedeutung ist die für die übersetzung von 'legio fulminatrix' gebildete zusammensetzung mit fähnlein 'truppeneinheit' (s. teil 3, sp. 1243): diese legion der christen ... ist hernach legio fulminatrix, das ist, die donder legion, oder das blitz regiment, wetterfähnlein oder hagel rotte genennet worden C. Spangenberg mansf. chron. (1572) 41ᵇ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 723, Z. 38.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterfähnlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterf%C3%A4hnlein>.

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