Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterfarbe, f.

-farbe, f.,
färbung von gegenständen, die lange der witterung ausgesetzt waren (oder farbe, die dieser gleicht): Saturnus erweiset sich hiedurch kräfftig, im bley, im rechten ohr, in der miltze, blase, in den knochen: in der schwartzen, bläulich-braunen und bleyernen wetterfarbe Francisci lusthaus (1676) 1437; an der auszenseite des wohnhauses ... waren bretter verschiedener länge und verschiedener wetterfarbe an die wand genagelt Rosegger schr. (1895) I 4, 158. meist von der gebräunten gesichtsfarbe: aus dem antlitz war die wetterfarbe des kriegsmannes gewichen H. Laube ges. schr. (1875) 14, 255; unter der weiszen stirne, die von der wetterfarbe des übrigen gesichtes sonderbar abstach E. Zahn Albin Indergand (1901) 116; fand, ... dasz ihr (einer frau) gesicht von unstädtisch kräftiger wind- und wetterfarbe sei Emil Strausz d. schleier (1931) 227. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 724, Z. 19.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterfarbe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterfarbe>.

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