Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterflamme, f.

-flamme, f.,
'blitz', nur in übertragenem gebrauch oder im vergleich in dichterischer sprache:
die erhitzte wetterflamme
die dich Gurgistan verzehrt ...
wil sich, leider! noch nicht legen,
ob gleich alles kracht und schmaucht
und zusprengt von donnerschlägen
durch die luffte stäubt und raucht
Gryphius trauersp. 180 lit. ver.;
und dein Herrmann vernahms! sturm war sein arm und sein schwert
wetterflamme!
Stolberg ges. w. (1820) 1, 7;
da loderte Chaldars zorn, wie wetterflamme Zschokke s. ausgew. schr. (1824) 8, 145;
funken sprühen unsre augen durch die nacht, wie wetterflammen
W. Müller ged. (1906) 221.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 725, Z. 48.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterflamme“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterflamme>.

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