Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettergarbe, f.

-garbe, f.,
'abgabe an den pfarrherrn oder an den messmer für das beten, resp. läuten gegen das gewitter' schweiz. id. 2, 414: was sonsten sein regale seie, als in kaassamblung, wettergarben, taufen und wie diese mögen genannt werden, soll es bei dem alten verbleiben (17. jh.) österr. weist. 4, 237; der verdienst ist schlacht, vom stranckziehen ziehe ich winig in boitel, mit anner wattergorbe, und annem brudte von jedem E. Heermann gold. fliesz d. tugend (1676) 68; gestrenger herr, ich hette och wul was an ze bringen menetwegen, üm die wättergarbe Gryphius lustsp. 323 Palm; s. auch hdwb. d. dt. aberglaubens 3, 828; 5, 940. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 727, Z. 10.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wettergarbe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettergarbe>.

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