Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettergerecht, adj.

-gerecht, adj.,
'ehmals von geistlichen: im stande, ungewitter zu vertreiben' Schmeller-Fr. 2, 31: ist der curat 'wettergerecht', das heiszt ist seine weihe so kräftig, dasz die gewitter in seinem sprengel keinen schaden thun, so darf der meszner wohl etwas saumselig sein Steub aus Tirol (1880) 169; und die hauptfrage, wenn ein neuer pfarrer kommt, ist, ob er auch 'wettergerecht' sei K. Stieler natur- u. lebensbilder a. d. Alpen (1886) 170. von wetterglocken: eine der glocken ... ist hochgeweiht und wettergerecht ... wenn man sie läutet, zertheilen sich alle wetter und die riesel lösen sich in der luft vom festen eis in weichen schnee Leoprechting Lechrain (1855) 135. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 727, Z. 50.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wettergerecht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettergerecht>.

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