Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettergericht, n.

-gericht, n.,
göttliches strafgericht (vgl. wetter I B 3): bis sie (die atheisten) der tod herunter, in die verdammnisz, in das wettergericht über alle gottlosen stürtzt Francisci lufftkreis (1680) 1252;
wiszt ihr, wer ich bin? ein bote Jehovas ... gesendet
ihm sein volk zu versammeln, und laut zu rufen dem sünder:
besserung! willst du vergebung ... sonst harrt ein wettergericht
dein!
Lavater Jesus Messias (1783) 1, 146.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 727, Z. 62.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wettergericht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettergericht>.

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