Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wettergewölk, n.

-gewölk, n.,
zusammenballung von sturm- und gewitterwolken: folgt den 4. 5. wettergewülck mit regen Kepler opera omnia 1, 461 Frisch; ob er (bei der beobachtung des himmels) ein warhaftes wettergewölke gemerket oder ob ihm solche worte von ungefehr entfaren, so hat er damit das künftige unglük verkündiget C. M. Grotniz Tacitus (1657) 448;
es woget am himmel ein meer von wettergewölken
Bürger s. w. 246 Bohtz;
und sahe mit ... ängstlichen blicken in die immer höher aufsteigenden, murrenden wettergewölke hinein Fouque altsächs. bildersaal (1818) 2, 375; es war ein schwüler julitag und über den bergen stand schweres wettergewölk Rosegger wildlinge (1905) 319. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 728, Z. 20.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wettergewölk“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wettergew%C3%B6lk>.

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