Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterhähnisch, adj.

wetterhähnisch, adj.,
abtrünnig, wankelmütig (zu wetterhahn 1 b): dannen alle vornemste praedikanten, one die, so wetterhanisch sein wollen, allernehst in der graveschaft Nassau und Dietz sich ingeschleifet haben Mechtel Limburger chron. 134 Knetsch; ein weib ist vorhin ein zartes, schwaches, gebrechliches vnd wanckelmütigs gefäsz, eines verkerten leichtfertigen wetterhänischen vnd schlechten sinnes Albertinus de convivijs (1604) 88ᵃ; s. auch Fischer schwäb. 6, 740. im sinne von 'prophetisch, lehrend' (vgl. wetterhahn 1 u. 2): gnung mein wetterhähnisches bezeugen gründet sich auf die worte Pauli Schultes wohlmein. erinn. (1730) 34.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 733, Z. 17.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterhähnisch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterh%C3%A4hnisch>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)