Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterhäuschen, n.

-häuschen, n.
1) ein hygrometer 'in gestalt eines kleinen häuschens mit einem püppchen, welches heraustritt, wenn es regnen will und dadurch den grad der feuchtigkeit der luft anzeigt' Campe 5 (1811) 693; Adelung 5 (1786) 193: wie im wetterhäuschen, wo alternirend mann oder frau heraustreten Gaudy s. w. (1844) 21, 79; es ist alles noch da, sogar die blumentöpfe erkennst du, das wetterhäuschen Waggerl Wagrainer tageb. (1936) 66. im bilde: Schlegel ... ist philologischer redakteur der litt. zeitung und darum tritt aus diesem wetterhäusgen kein anzeigendes wettermängen, das sagte, was ich gemacht Jean Paul briefw. 75 Nerrlich. 2) als schutzhäuschen gegen sturm und regen bei Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 543. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 734, Z. 12.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterhäuschen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterh%C3%A4uschen>.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)