Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterhütte, f.

-hütte, f.,
schutzhütte gegen witterungsunbilden; in den älteren wbb. als übersetzungswort von lat. nubilarium: ein waͤtterhütten oder waͤtterscheür oder sunst ein aufgerichte rüstung für schnaͤll vngewitter gemacht, das getreid darunder zetragen oder zefloͤcken Frisius dict. (1556) 882ᵇ; Faber thes. (1587) 552ᵇ; Stieler stammb. (1691) 870; Aler dict. (1727) 2, 2183ᵃ; ein feldschoppen Adelung 5 (1786) 193. ungewöhnlich: in der mitte eines ordinairen schiffes ist eine wetterhütte, die gleich unsern ständen in zwei kammern abgetheilt ist K. J. Weber Deutschland (1827) 2, 117.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 736, Z. 9.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterhütte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterh%C3%BCtte>.

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