Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterhaufen, m.

-haufen, m.,
nur lexikalisch und mundartlich bezeugt: frumentum in pyramides extruere das korn in wetterhauffen schlagen Orsäus nomencl. method. (1623) 193; wetterhauffen heissen die kleinen schöber, darein das durch die mähder abgehauene gras ... gesetzet wird, damit ... der regen nicht das ... heu ... nass machen möge Zincke allg. öcon. lex. (1744) 3194; kleiner heuhaufen, worin das heu nachtrocknet Schrader dt. frz. wb. 2 (1784) 1622; Campe 5 (1811) 693. dazu die dim.-form wetterhiffel Halter Hagenau 193; watərhiflə Mankel Münstertal (1883) 168. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 733, Z. 69.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterhaufen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterhaufen>.

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