Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterhorn, n.

-horn, n.
1) horn, das bei heranziehendem gewittern geblasen wurde: vnd ... alle herrliche gefäsz ... taubenkrämerey oder kertzenkrämerey vor der kirchen, wetterhörner, ... hebräisch vnbekant wort führen Fischart binenkorb (1588) 55ᵃ;
ich donnre nicht, es ist mir selbst zuwider.
he, Lapack! blase in das wetterhorn,
zerbrich die wolken
Brentano ges. schr. (1852) 6, 23.
2) bergname (1777) Staub-Tobler schweiz. id. 2, 1625:
dort streckt das Wetterhorn den nie beflognen gipfel
durch einen dünnen wolkenkranz
Haller ged. 120 Hirzel.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 735, Z. 31.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterhorn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterhorn>.

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