Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterhut, m.

-hut, m.
1) gegen witterungsunbilden schützender hut; viridius umbella ... ein breitlachter huͦt ... für die sonnen vnnd das waͤtter, ein schynhut oder waͤtterhut Frisius dict. (1556) 1399ᵃ: und soͤlichen waͤtterhut ... fuͤrt ein ritter in gantzen kuͤrisz, auff einem weissen pfaͤrd Stumpff concil zu Constentz (o. j.) 10ᵃ; darumb sie dann sich also bald bedachten, ... wie einer ... unter einem grossen wetterhut vor dem regen sicher sein koͤnne lalebuch 48 ndr.; es fiel ihm eine grosze junge kuh ... in die augen, welche ein kleiner mann mit einem ... breiten niederm wetterhute führte J. Gotthelf ges. schr. (1855) 2, 188; mit den herden zogen die hirten und hirtinnen, bauern und knechte in mächtigen wetterhüten Rosegger schr. (1895) III 9, 361. 2) eine einrichtung ... durch welche der wind durch eine wetterlutte oder hölzerne röhre in die gruben dringt Jacobsson technol. wb. (1781) 4, 641ᵃ; Veith bergwb. (1870) 573. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 735, Z. 67.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterhut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterhut>.

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