Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterkeil, m.

-keil, m.,
donnerkeil (vgl. teil 2, sp. 1244); wetteraxt, wetterkeil pietra di fulmine Kramer t.-ital. 2 (1702) 1339ᵇ:
es kommen in der eil
zusammen donner, blitz und starke wetterkeil
Rist Parnasz (1652) 762;
es ist ... bekandt, dasz die sinnreiche alten, zur verfertigung desz blitzes, der donnerschläge und wetterkeile, unterschiedliche einäugige riesen erdacht Francisci lufftkreis (1680) vorber. )( )( 1ᵇ;
er (Zeus) winket, und sein wink versammelt dampf und duft,
worin er regen, sturm und blitz und donner menget,
und unverfehlt daraus die wetterkeile sprenget
Weichmann poesie d. Niedersachsen (1721) 5, 341.
übertragen:
die winde toben, und die donner rollen,
und ihrer bösen flüche wetterkeile,
die mich der weiberrache opfern sollen,
umsausen noch mein ohr
Brentano ges. schr. (1852) 6, 115.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 737, Z. 47.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterkeil“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterkeil>.

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