Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterkerl, m.

-kerl, m.,
als schelte: ein verwetterter, verwünschter kerl Campe 5 (1811) 693; Pansner schimpfwb. 78ᵃ. häufiger jedoch in anerkennendem sinne, zuweilen mit einem unterton der verwunderung, 'prachtkerl, allerweltskerl' (vgl. ³wetter IV 3): du hättest mich kennen sollen — ich war ein wetterkerl! Töpfer ges. dram. w. (1873) 1, 41; bist ein wetterkerl, fuhr er dann fort, verstehst die leute zu nehmen und wenn du ihnen auch eine schnurre vom Cid vormachen solltest Ziegler ges. nov. u. br. (1872) 3, 15. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 738, Z. 2.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterkerl“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterkerl>.

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