Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

wetterkleid, n.

-kleid, n.,
in älterer sprache 'schutzkleid gegen regen und sturm': ihr gröste handtierung und gewerbschafft ist mit seidengewandt und baumwollen, darausz sie regenmäntel oder wetterkleider unnd hembder ohn ermel stricken Höniger Bentzon, wahrh. history (1579) 134; S. Paulus war ein reisender postbott des herrn Christi, darumb trug er ein wetterkleid, reitrock oder reissmantel Dannhawer catech.-milch (1657) 2, 80; deine finger klecken nit für die zahl seiner klayder, ein hauszklayd ... ein feyrtag klayd, ein werchtagklayd, ein oberklayd, ein underklayd, ein wetterklayd Abr. a s. Clara Judas 2 (1689) 41. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 5 (1959), Bd. XIV,I,II (1960), Sp. 738, Z. 33.

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werksatz wettermäszig
Zitationshilfe
„wetterkleid“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/wetterkleid>.

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